Das Reisen lehrt Toleranz.

 

Benjamin Disraeli

 

 

Im Jahr 2003 fuhren wir zum ersten Mal in die Bretagne. Nach ausgiebigen Internetrecherchen hatten wir uns für dieses Fleckchen Erde entschieden, um mit der gerade 14 Monate alten Fluse einen hundegerechten Urlaub verleben zu können.

Wir ahnten nicht, dass die Bretagne uns so beeindrucken würde.

 

Am wohlsten fühlen wir uns an der Côtes d’Armor (bret. Aodoù an Arvor)

dem Land des Meeres. Dort findet sich eine ausgesprochen abwechslungsreiche Landschaft, wo Steilküsten mit herrlichen Sandstränden wechseln. Überall entdeckt man Buchten mit malerischen Fischerdörfchen - je nach Tageslicht in unglaubliche Farben getaucht.

Das Argoat, Land der Wälder, ist es ein wahres Paradies für Naturliebhaber. Mit ein wenig Phantasie trifft man auf Merlin und seine Gefährten, sieht Viviane und Morgane... Verwunschene Wälder, schroffe Felsen, romantische kleine Kapellen, wilde Flüsse, Schlösser und Ruinen mit morbidem Charme versetzen uns in eine andere Zeit.

Wir lieben es im Hinterland friedliche,verschlafene Dörfer und Kirchen zu erkunden, an der Küste entlang auf engen Pfaden zu wandern, am Meer mit den Hunden zu toben und den Tag abends am Kaminfeuer gemütlich ausklingen zu lassen.

Nicht unerwähnt lassen möchte ich, dass wir Zweibeiner immer einige Gramm zuviel auf den Hüften haben, wenn wir wieder heimkehren, weil wir den kulinarischen Verführungen der Bretagne nicht widerstehen können und wollen.

 

Fluse und O'weia hingegen wirken regelrecht abgemagert, denn es ist fast unmöglich ihre Bewegungslust und -freude am Meer zu bremsen. 

 

 

 

Es gibt keinen Weg, der nicht irgendwann nach Hause führt.

 

aus Afrika